Kategorie-Archiv: Ernährung

Besteht ein Zusammenhang zwischen Diabetes und Glutenunverträglichkeit?

Eine Überempfindlichkeit gegen verschiedene Getreidearten kommt bei Diabetikern mit dem Typ 1 häufig vor. Lange sah man hier keinen Zusammenhang, doch inzwischen vermutet man verstärkt, dass beide Krankheiten durch einen Fehler im Immunsystem verursacht werden. Eine genetisch bedingte Überempfindlichkeit gegen Gluten könnte zu einer Kettenreaktion führen, bei der die Immunzellen körpereigenes Gewebe angreifen und dabei auch Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstören, was einen Insulinmangel verursachen könnte.

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Die Last erleichtern Teil 2

Konkrete Tipps für alle, die die glykämische Last in ihren Mahlzeiten gering halten wollen, werden von verschiedenen Experten bereitgehalten. Es gibt verschiedene Diäten und Ernährungskonzepte, die ein umständliches Rechnen überflüssig machen und einige davon sind auch als Dauerernährung geeignet. Trotzdem gibt es natürlich auch kritische Stimmen, die eine Verringerung der Glykämischen Last um jeden Preis nicht gutheißen können.

Die Montignac-Methode

Eine Mischung aus Trennkost, Low Carb und Glyx-Diät wartet auf die Nutzer dieser Ernährungsform, die auch häufig Diabetikern empfohlen wird. Bei der Montignac-Methode werden die in den Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate in gut und schlecht eingeteilt. Die schlechten sind natürlich zu meiden, während die guten vermehrt aufgenommen werden sollten. Der Glykämische Index gibt dabei an, wie viel Stärke des Nahrungsmittels in die Blutbahn gelangt und damit den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Zur Ernährung nach dieser Methode braucht man eine Liste, auf der der GI-Wert von verschiedenen Lebensmitteln festgehalten wurde. Anhand dieser Liste lassen sich dann Mahlzeiten zusammenstellen, die ausgewogen sind. Beispielsweise besagt eine Regel der Montignac-Methode, dass sehr gute Kohlenhydrate (In Lebensmitteln mit einem GI bis 35) mit einer beliebigen Menge an Fett und Eiweiß kombiniert werden dürfen. Gute Kohlenhydrate hingegen sollten nicht mit Fett kombiniert werden und schlechte mit einem Wert von 50 -100 sollten komplett entfallen.

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Die Last erleichtern Teil 1

Diabetes Typ 2 wird vor allem durch ungesunde Lebensmittel und eine bewegungsarme Lebensweise verursacht. Wenn der Arzt dann sagt: „Sie müssen die Last erleichtern“, meint er die Glykämische Last. Die verzehrten Lebensmittel beeinflussen den Blutzuckerspiegel und der Glykämische Index, GI, liefert Informationen über die Auswirkungen einzelner Lebensmittel auf den Blutzuckerspiegel. In Relation zur Blutzuckerreaktion auf 50 Gramm Traubenzucker wird ermittelt, wie hoch die Last auf 50 Gramm Kohlenhydrate in einem Lebensmittel ist. Dazu muss der Anteil an Kohlenhydraten in einem Lebensmittel bekannt sein, denn ohne diese Größe lässt sich die glykämische Last nicht ermitteln. Allerdings gestaltet sich die Berechnung auch dann noch schwierig und gilt unter Experten als nicht alltagstauglich, denn auch die Kohlenhydratdichte spielt eine Rolle und die Zubereitungsweise bestimmt ebenfalls die Menge der enthaltenen Kohlenhydrate.

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Gesunde Ernährung: bewusstes Genießen von Obst und Gemüse

Von gesunder Ernährung ist allenthalben und seit Jahrzehnten die Rede, doch was gesunde Ernährung genau ist, wissen im Grunde genommen nur die klügsten der Ernährungsberater. Wobei Ernährungsberater seltsamerweise immer gertenschlanke weibliche Persönlichkeiten sind. Und diese Ernährungsberaterinnen wissen natürlich um den Wert von Obst und Gemüse in der Ernährung. Sie raten ihren Klienten stets dazu, 5 bunte Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Dabei fließt die Erkenntnis mit ein, dass die Farbstoffe von Obst und Gemüse an sich bereits einen Gesundheitswert darstellen. Diese Flavonoide haben die Pflanzen im Wege der natürlichen Auslese geschaffen, um überleben zu können und diese Eigenschaften macht sich der Mensch zunutze.

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Was versteht man unter der Resorptionsgeschwindigkeit in Verbindung mit Lebensmitteln

DWas versteht man unter der Resorptionsgeschwindigkeit in Verbindung mit Lebensmittelner Verdauungsapparat des Menschen ist ein komplexes System, sodass auch die Resorptionsgeschwindigkeit der Nährstoffe aus den Lebensmitteln von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist.

Der Verdauungsapparat selbst umfasst einen großen Teil unseres Körpers und beginnend vom Mund, wo die Nahrung zerkleinert wird, befinden sich auf dem Weg zum Enddarm zahlreiche Organe, die ihr Übriges dazu tun, dass Vitamine und Mineralien absorbiert und Abfallprodukte wieder ausgeschieden werden können.

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Was sind die speziellen Inhaltsstoffe bei Diabetiker-Eis?

Was sind die speziellen Inhaltsstoffe bei Diabetiker-Eis?Die Diabetes gilt mittlerweile nicht nur in Deutschland als Volkskrankheit Nummer eins. Überall auf dem Globus erkranken die Menschen an dieser Stoffwechselstörung, die unbehandelt sogar zum Tod führen kann.

Die Ursachen, die in eine Diabeteserkrankung münden können, sind vielfältig. Alte Menschen erkranken häufig am sogenannten Alterszucker, die meisten Erkrankungen sind jedoch auf eine falsche Ernährung und auf Übergewicht zurückzuführen.

Diabetiker müssen auf ihre Ernährung achten

Der falsche Umgang mit Lebensmitteln, d. h., ein Zuviel an Nahrung und auch die falsche Auswahl an Produkten, sorgen häufig dafür, dass eine Diabetes rasch entstehen kann und einige Symptome sind dann des Weiteren dafür verantwortlich, dass sich die Diabetes manifestiert. Wer vom Arzt mit der Diagnose Diabetes nach Hause geschickt wurde, der hat nun einiges zu beachten, will der den Krankheitsprozess nicht beschleunigen. Wer seine Lebensgewohnheiten nicht ändert, der läuft sogar Gefahr, in ein sogenanntes diabetisches Koma zu fallen. Von daher ist es äußerst wichtig, dass von nun an ein sorgsamer Umgang mit Lebensmitteln erfolgt.

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Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregen

Lebensmittel, die den Stoffwechsel anregenBereits ab dem 30. Lebensjahr kann man es feststellen: der Stoffwechsel des Körpers verlangsamt sich, es werden pro Tag immer weniger Kilokalorien verbraucht. Die Muskel- und Knochenmasse verringert sich, dafür steigt der Körperfettanteil. Die Kilokalorien, die der Körper nicht abbaut bzw. verbrennt, lagern sich in Form der bekannten Speckröllchen im Körper, in erster Linie in der Mitte des Leibes, ab. Das Ergebnis ist eine schleichende Zunahme des Körpergewichtes. Übergewicht belastet aber in hohem Maße das Herz und den Kreislauf und ist oftmals auch schuld an Diabetes.

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Fördert ungesunde Ernährung die Zuckerkrankheit?

Die Zuckerkrankheit oder medizinisch Diabetes mellitus ist eine Gruppe von Stoffwechselkrankheiten, die erhöhte Blutzuckerwerte verursachen. Beim Diabetes unterscheidet man Typ 1 und Typ 2. Diabetes vom Typ 1 ist selten und umfasst nur etwa 5 % aller Diabetesfälle. Sie tritt vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen auf und wird dadurch verursacht, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert. Diabetes vom Typ 2 umfasst mehr als 90 % aller Diabetesfälle und tritt erst später im Leben auf und ist ein Ergebnis von Insulinresistenz und Nachlassen der Insulinproduktion durch Überbeanspruchung. Die genauen Ursachen der Diabetes werden gegenwärtig noch erforscht.

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Was kurbelt den Stoffwechsel an?

Ab dem 30. Lebensjahr verlangsamt sich der Stoffwechsel im menschlichen Körper. Es werden weniger Kilokalorien verbraucht. Die Folge ist dann eine schleichende Zunahme des Körpergewichtes. Außerdem kommt noch hinzu, dass sich ab diesem Zeitpunkt die Körperzusammensetzung ändert, Knochen- und Muskelmasse nehmen ab, im Gegenzug aber steigt der Körperfettgehalt. Die Speckröllchen, die sich bevorzugt in der Mitte des Leibes bilden, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass der Körper immer weniger Kilokalorien abbaut.

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Diabetes Diät einhalten

Bei Diabetikern tritt häufig immer wieder die Frage auf, ob sie sich anders ernähren sollen oder ob sogar eine spezielle Diät eingehalten werden muss. Aus diesem Grund ist es oftmals für Betroffene eine Erleichterung, wenn sie erfahren, dass sich die Ernährungsweise im Allgemeinen nicht von einer abwechslungsreichen und gesunden Ernährung bei einem gesunden Menschen unterscheidet. Dennoch sollten Betroffene einige Dinge bei der Ernährung beachten. So sind beispielsweise Kohlenhydrate die einzigen Nährstoffe, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen. Trotzdem sollten auch Diabetiker nicht darauf verzichten.

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Ernährung und Diabetes vom Diabetikerkreis bis zum Wein

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist neben der regelmäßigen Kontrolle der Blutzuckerwerte sowie regelmäßiger Bewegung und dem Führen eines Tagebuchs das A und O einer Diabetes-Behandlung. Dabei unterscheidet sich die moderne Diabetesernährung kaum von der Ernährung eines gesunden Menschen. Dies bedeutet auch, dass mittlerweile nicht mehr extra für den Diabetiker gekocht werden muss. In Bezug auf die Energiezufuhr existieren grundsätzlich keine Unterschiede zwischen Diabetikern und Nicht-Diabetikern. Sie sollte dabei so hoch sein, dass ein normales Gewicht erreicht oder gehalten wird. Dies ist vor allem für Betroffene mit dem Typ-2 von entscheidender Bedeutung, da die Wirkung des Hormons Insulin mit dem Ansteigen des Körpergewichts abnimmt. In den meisten Fällen führt sogar eine Gewichtsreduktion zu einer erheblichen Verbesserung bzw. zu einer Normalisierung der Blutzuckerwerte. Der Typ-2-Diabetiker sollte in jedem Fall seine Mahlzeiten gleichmäßig über den Tag verteilen. Alsdann reicht das Restinsulin häufig aus.
Die einzigen Lebensmittel, die überhaupt Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben, sind Lebensmittel der Kategorie Kohlehydrate. Trotz allem sollten diese nicht auf dem Speiseplan fehlen. Allerdings kann es von Vorteil sein, wenn diese Kohlenhydrate auf verschiedene kleinere Mahlzeiten verteilt werden. Hierdurch können Blutzuckerschwankungen vermieden werden. Ebenso zählt Zucker zu den Kohlehydraten. Kleine Mengen Zucker sind jedoch auch für den Diabetiker erlaubt. Allerdings nur, wenn dieser eine gute Stoffwechseleinstellung besitzt sowie eine regelmäßige Selbstkontrolle durchführt. Ferner sollte der Zucker nicht durch Getränke oder sogar in purer Form konsumiert werden. Um Getränke zu süßen, eigenen sich kalorienfreie Süßstoffe, wie zum Beispiel Cyclamat, Aspartam oder Saccharin. Bei dem Genuss von Alkohol sollten Diabetiker vorsichtig sein, insbesondere Typ-2-Diabetiker.

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Ernährungsplan für Diabetiker

In der Therapie des Typ 1 Diabetes sowie Typ 2 Diabetes ist die richtige Ernährung ein wichtiger Baustein. Für Zuckerkranke gab es in der Vergangenheit strenge Diätvorschriften in Form von Essensplänen mit 6-8 zeit- und Mengengerechten Mahlzeiten pro Tag. Auch die Therapie mit Insulin und Medikamenten war an diesen Ernährungsplänen ausgerichtet. Für Diabetiker war dies oftmals schwer einzuhalten. Heute lässt sich die Ernährung individueller gestalten. Hierbei muss trotz allem Rücksicht auf die Ernährungsgewohnheiten, die körperlichen Aktivitäten sowie die persönlichen Lebensumstände genommen werden. Und so unterscheidet sich heute die diabetische Kost nicht mehr von einer gesunden und ausgewogenen Kost eines gesunden Menschen. Anstatt einer speziellen Diabetes-Diät ist eine kaloriengerechte und gesunde Mischkost zu empfehlen. Zudem eignet sie sich auf für Familie, sodass keine speziellen Mahlzeiten mehr zubereitet werden müssen. Im Idealfall ist der Ernährungsplan eines Diabetikers abwechslungsreich und schmackhaft. Ebenso trägt dieser dazu bei, dass sich die Blutzuckerwerte normal einstellen.
Für Diabetiker ist der Anhaltswert glykämischer Index besonders wichtig. Dieser besagt, wie schnell und stark Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel erhöhen. Es hat beispielsweise Honig, Reis oder Kartoffeln einen sehr hohen glykämischen Index. Dagegen besitzen Äpfel, Hülsenfrüchte oder Milch nur einen niedrigen glykämischen Index. Indes sollten Diabetiker Nahrungsmittel mit einem niedrigen glykämischen Index bevorzugen. Da vor allem Kohlenhydrate den Blutzuckerspiegel beeinflussen, müssen Diabetiker die Kohlenhydrat-Menge richtig einschätzen. Hierzu existieren spezielle Waagen sowie auch die sogenannten BE-Tabellen. Die BE-Tabellen enthalten den Kohlenhydratgehalt. Mithilfe dieser Angaben können kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel unkompliziert und schnell gegeneinander ausgetauscht werden. Mit einem soliden Ernährungsplan können Diabetiker mit ihrer Krankheit sehr gut klarkommen.

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