Diät-Tipps für Zuckerkranke
Diabetes mellitus, was übersetzt so viel heißt wie “honigsüßer Durchfluss”, bezeichnet eine Krankheit, die in der heutigen Gesellschaft immer häufiger in Erscheinung tritt: die Zuckerkrankheit. Dabei handelt es sich um eine Stoffwechselkrankheit, die hauptsächlich durch einen Insulinmangel hervorgerufen wird, was schließlich zu einer Überzuckerung des Blutes führt. Neben notwendigen Medikamenten ist eine grundsätzliche Umstellung der Ernährung häufig erforderlich.
Ausgewogene Ernährung ist für Dibetiker besonders wichtig
Was viele Diät-Tipps für Menschen mit normalem Stoffwechsel anpreisen, gilt grundsätzlich auch für Diabetiker. Mit einer ausgewogenen Ernährungsweise lässt sich wenig falsch machen. Als Orientierung hierbei gilt, dass ein Mensch täglich etwa 52 % Kohlenhydrate, 17 % Eiweiß und 31 % Fett zu sich nehmen sollte. Diese Norm wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung festgelegt. Unter den Diabetikern unterscheidet man den Typ 1 und Typ 2 und so gibt es auch für beide spezielle Diätformen. Der Typ 1 kennzeichnet sich vor allem dadurch, dass er zwar von der Zuckerkrankheit betroffen ist, dieser jedoch nicht an daraus resultierendem Übergewicht leidet. Das hat zu Folge, dass die Ernährung keiner großartigen Umstellung bedarf. Allein auf Süßigkeiten sollte strengstens verzichtet und sich auf die Insulintherapie eingestellt werden. Hierzu sollten 4 Gramm an Kohlenhydraten pro Kilogramm Körpergewicht am Tag nicht überschritten werden.
Der Typ 2 kann sich, soweit keine stärkeren Komplikationen, wie Übergewicht oder Durchblutungsstörungen auftreten, vor dem Hintergrund einer ausgewogenen und gesunden Ernährung sogar Alkohol in Maßen genehmigen. Zwar gab es speziell für Diabetiker ausgewiesene Lebensmittel, diese sind jedoch seit September 2010 durch den deutschen Bundesrat abgeschafft worden. Diabetikerlebensmittel sollten zwar weniger Kohlenhydrate enthalten, jedoch wurde das dadurch geringere Volumen durch zusätzliche Fette kompensiert, was ebenfalls negative Auswirkungen nach sich zieht.
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