Nebenwirkungen beim Insulin möglich?





Nebenwirkungen beim Insulin möglich?Für viele Diabetiker ist Insulin ein lebenswichtiges Medikament, denn nur so können sie ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren und ihre Krankheit langfristig eindämmen. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker im Blut abbaut und das bei Diabetikern nicht ausreichend im Körper vorhanden ist. Um dennoch den Blutzuckerspiegel zu senken, müssen Diabetiker Medikamente nehmen oder sich Insulinspritzen setzen. Allerdings gibt es viele Menschen, die an Diabetes erkrankt sind und trotzdem kein Insulin nehmen möchten, woran liegt das? Welche Nebenwirkungen hat das Insulin? Und sind diese ein Grund, auf es zu verzichten?

Nebenwirkungen bei Insulin?

Die schwerwiegendsten Nebenwirkungen sind die Hypoglykämie und die Hyperglykämie. Bei Hypoglykämie handelt es sich um eine Unterzuckerung, die den Diabetiker sogar ins Koma versetzen kann. Diese wird durch schwere körperliche Arbeit, Alkoholkonsum, unregelmäßige Nahrungsaufnahme, manche Medikamente oder diabetische Neuropathie ausgelöst. Auch die Hyperglykämie ist gefährlich, denn hier handelt es sich um einen besonders hohen Zuckergehalt im Blut, der durch eine Unterdosierung des Insulins, einen Diätfehler oder eine Veränderung im Insulinbedarf begünstigt werden kann. Allergien gegen Insulin sind äußerst selten und können mit einem Präparat mit anderen Begleitstoffen meist umgangen werden. Am Anfang der Therapie kann es auch zu Sehstörungen kommen, die vor allem auftreten, wenn sich die Blutzuckerwerte schlagartig verbessern, jedoch klingen diese meist sehr schnell wieder ab.

Es gibt also bei Insulin – wie bei anderen Medikamenten auch – einige Nebenwirkungen, auf die man achten sollte. Außerdem sollten Diabetiker während der Schwangerschaft intensiver beobachtet werden, da noch keine genauen Daten über die Insulinanwendung bei Schwangeren vorhanden sind. Grundsätzlich gilt aber, dass die Insulintherapie so früh wie möglich begonnen werden sollte, wenn man sich für das Medikament entschieden hat, denn so werden kleinere Mengen Insulin benötigt und die Insulinresistenz, die sich im Verlauf der Krankheit verstärkt, kann gebremst werden.

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