Weltdiabetestag 2001

Weltdiabetestag 2001Der Weltdiabetestag 2001 stand ganz unter dem Zeichen Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. Im Jahr davor fanden in Berlin viele Veranstaltungen zu diesem Gedenk- und Aktionstag statt und 2001 war Erfurt an der Reihe. Die Deutsche Diabetes-Union, der Thüringer Landesverband des Deutschen Diabetiker Bundes und die Thüringer Gesellschaft für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen luden gemeinsam in den Kaisersaal, wo man einen Akzent in Diabetes-Angelegenheiten setzen wollte. In verschiedenen Vorträgen zeigten Experten auf, welche Probleme und Komplikationen sich ergeben können und warum noch immer jedes Jahr viele Menschen erkranken, obwohl theoretisch bekannt ist, dass Diabetes sich in vielen Fällen vermeiden lässt.

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Prävention ist der Schlüssel

Prävention bedeutet zuvorkommen, verhüten und da sich viele Krankheiten vermeiden lassen, gilt der Spruch „Prävention ist der Schlüssel zu einem langen, gesunden Leben“ als wahre Aussage. Vor allem Diabetes Typ 2 gehört zu den modernen Krankheiten, die in unserer Gesellschaft eine immer größer werdende Rolle spielen, denn bereits jetzt gibt es in Deutschland mehr als 6 Millionen Menschen, die an Diabetes erkrankt sind und bis 2025 wird sich diese Zahl laut Experten verdoppeln. Dabei gehört Diabetes nicht zu den Krankheiten, gegen die man sich nicht wehren kann, denn meist ist eine ungesunde Lebensweise der Grund dafür, dass die Bauchspeicheldrüse müde wird und zu wenig Insulin produziert.

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Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen: die Kosten

Unser Gesundheitssystem ächzt unter einer Last, die immer größer wird. Viele Zivilisationskrankheiten verursachen immer größere Kosten und auch Herzkreislauferkrankungen aufgrund von Diabetes sorgen jedes Jahr für steigende Kosten. Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt und nicht wenige davon hätten sich vermeiden lassen. Ungesunde Ernährung und ein Berufsleben, das ständig Stress produziert, sind die Ursache vieler Herz-Kreislauferkrankungen und die Betroffenen reagieren meist zu spät und übersehen die ersten Anzeichen.

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Diabetes und Herz-Kreislaufkrankheiten

Diabetes und Herz-KreislaufkrankheitenDas Herz und die Bauchspeicheldrüse, die Insulin produziert, haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam, doch Herz- und Kreislauferkrankungen sind die häufigsten Folgen von unbehandeltem Diabetes. In einer Studie hat man herausgefunden, dass aber nur jeder Fünfte Bescheid weiß und die meisten Menschen das Risiko gewaltig unterschätzen. Krankheiten, die Kreislauf und Herz betreffen, findet man bei beiden Diabetes-Typen, doch beim Typ 2 treten die Folgekrankheiten häufiger auf. Das hängt auch damit zusammen, dass diese Variante stark mit den Lebensgewohnheiten zusammenspielt und zu fett- und zuckerreiche Ernährung Altersdiabetes begünstigt.

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Was ist Diabetes?

Bei Diabetes handelt es sich um eine chronische, schwere Stoffwechselerkrankung, bei der das Zusammenspiel von Insulin und Blutzucker gestört ist und dadurch treten verschiedene Folgeschäden auf.

Die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Insulin

Ein gesunder Körper produziert Insulin in ausreichender Menge und somit kann der Blutzuckerspiegel gehalten werden. Bei Diabetespatienten hingegen kann die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Insulin liefern und dann beginnt der Blutzuckerspiegel zu schwanken. Die direkten Folgen davon können von Durst und Heißhunger bis hin zu Schwindel und sogar Bewusstlosigkeit reichen, wenn keine Behandlung aufgenommen wird. Patienten, deren Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin produziert, aber nicht in ausreichender Menge, können durch Tabletten so eingestellt werden, dass der Blutzuckerspiegel ohne große Schwankungen auskommt. Andere Betroffene müssen ihrem Körper regelmäßig künstliches Insulin in Form von Spritzen zuführen, um irreparable Schäden zu vermeiden.

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Weltdiabetestag Programm

Das Programm zum Weltdiabetestag findet weltweit statt und neben großen Veranstaltungen in den Hauptstädten ziehen auch kleinere Programmpunkte die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich. In Österreich versuchte man 2012 mit einem Flash-Mob das Interesse zu wecken und in Berlin fand eine bunte Zentralveranstaltung statt, mit der man über Diabetes informieren wollte. Überall auf der Welt machen sich Verbände, Unternehmen und besonders engagierte Menschen Gedanken darüber, wie sie ihre Mitmenschen auf ein Problem aufmerksam machen können, das die Bevölkerung immer mehr betrifft und der Blue Circle dient als internationales Zeichen, das in verschiedenen Formen Aufmerksamkeit erregt.

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Weltdiabetestag Fact Sheets

Bereits seit einigen Jahren lautet das übergreifende Motto für den jährlichen Weltdiabetestag Vorbeugung, Aufklärung und Informationsfluss. Für das Jahr 2012 gab man den Slogan Schützen Sie unsere Zukunft aus und die ausgearbeitete Kampagne sah vor, dass der Schutz der kommenden Generationen zusammen mit dem dringenden Handlungsbedarf den Schwerpunkt bildet. Für den Weltdiabetestag 2013, der wie immer am 14. November begangen wird, wurde das Motto Prävention und Aufklärung gewählt. Hier die Fact Sheets vom Weltdiabetestag.

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Gesunde Ernährung: bewusstes Genießen von Obst und Gemüse

Von gesunder Ernährung ist allenthalben und seit Jahrzehnten die Rede, doch was gesunde Ernährung genau ist, wissen im Grunde genommen nur die klügsten der Ernährungsberater. Wobei Ernährungsberater seltsamerweise immer gertenschlanke weibliche Persönlichkeiten sind. Und diese Ernährungsberaterinnen wissen natürlich um den Wert von Obst und Gemüse in der Ernährung. Sie raten ihren Klienten stets dazu, 5 bunte Mahlzeiten am Tag zu sich zu nehmen. Dabei fließt die Erkenntnis mit ein, dass die Farbstoffe von Obst und Gemüse an sich bereits einen Gesundheitswert darstellen. Diese Flavonoide haben die Pflanzen im Wege der natürlichen Auslese geschaffen, um überleben zu können und diese Eigenschaften macht sich der Mensch zunutze.

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Operationen bei Diabetikern – erhalten Sie eine spezielle Op-Vorbereitung?

Operationen bei Diabetikern - erhalten Sie eine spezielle Op-Vorbereitung?Bei Diabetikern besteht ein erhöhtes Operationsrisiko, welches sich jedoch durch bestimmte Vorsichtsmaßnahmen und eine individuelle Betreuung deutlich minimieren lässt. Der Grund für das erhöhte Risiko liegt zum einen in der Freisetzung von Stresshormonen während der Operation, wodurch der Blutzuckerspiegel schnell ansteigen kann. Mögliche Gründe für eine Unterzuckerung liegen in einer zu hohen Dosierung von Insulin, der langen Wirkungsdauer von oralen Antidiabetika sowie in einer nicht ausreichenden Einnahme von Kohlenhydraten. Einige Antidiabetika, wie beispielsweise Metformin, müssen bereits zwei Tage vor der geplanten Operation abgesetzt werden. Muss der Patient für eine Operation nüchtern sein, ist ebenfalls eine Umstellung der Insulindosis erforderlich. Patienten, bei denen die Blutzuckerwerte permanent erhöht sind, haben aufgrund des geschwächten Immunsystems ein erhöhtes Infektionsrisiko und es besteht die Gefahr einer schlechteren Wundheilung. Dazu kommt es bei chronisch erhöhten Blutzuckerwerten häufiger zu Thrombosen und Embolien.

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Einmal Diabetiker – immer Diabetiker?

Dieser Spruch enthält wie so viele einen wahren Kern, den die Veranlagung zu Diabetes wird ein Mensch nie mehr los, doch wenn die Krankheit früh genug erkannt und behandelt wird, kann sie überwunden werden und ein Leben ohne Therapie wird möglich.

Das gilt allerdings nicht für Typ 1 Diabetes, denn hier wurden die insulinproduzierenden Zellen durch eine Autoimmunerkrankung zerstört und Betroffene brauchen ihr Leben lang Insulin. Diese Form der Zuckerkrankheit ist angeboren oder wird bereits in den ersten Lebensjahren erworben, während Typ 2 meist eine Folge von ungesunder Lebensweise ist. Zu viel Fett und zu viel Zucker kann dazu führen, dass der Körper allein nicht mehr ausreichend Insulin produzieren kann und dann muss der Rest der notwendigen Menge künstlich zugeführt werden.

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Muss sich jeder Diabetiker Insulin spritzen?

Muss sich jeder Diabetiker Insulin spritzen?Obwohl die Diabetes mittlerweile zur Volkskrankheit geworden ist, gibt es immer noch sehr viele Menschen, die über die Ursachen, Symptome und auch über die Behandlungsweisen dieses Krankheitsbildes nicht oder nur unzureichend informiert sind. Die Diabetes, auch Zuckerkrankheit genannt, lässt sich in unterschiedliche Typen einteilen. An welchem Typ Diabetes der Patient leidet, ist für die meisten Ärzte bereits sehr schnell erkennbar. Kommt ein recht junger, jedoch stark übergewichtiger Patient in die Praxis, so wird er vermutlich unter der Diabetes Typ II leiden. Mangelnde Bewegung, eine zu zuckerhaltige Ernährung und Übergewicht sorgen dafür, dass sich konstant zu viel Zucker im Blut befindet, was die Entstehung der Diabetes Typ II begünstigt. Genaue Ergebnisse liefern natürlich anschließende Bluttests.

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Schüssler Salze als Alternativmedizin

Schüssler Salze als Alternativmedizin Im 19. Jahrhundert beschäftigte sich erstmals der Alternativmediziner Wilhelm Heinrich Schüssler mit den gesundheitsfördernden Auswirkungen verschiedener Mineralsalze auf den menschlichen Organismus. Er verfolgte die These, dass sich viele Krankheiten aus einem Mangel im Mineralhaushalt entwickeln und diesem mit der Gabe von Mineralsalzen entgegengewirkt werden kann. Heute arbeiten in der Praxis viele Homöopathen mit 12 Schüssler- und 12 weiteren sogenannten Ergänzungssalzen. Die Schüssler Salze und deren Ergänzungssalze dienen als Basis oder Unterstützung einer medikamentösen oder homöopathischen Therapie. Somit ist die Wirkung eher als positive Beeinflussung und unterstützende Reaktion zu verstehen.

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