Kategorie-Archiv: Medikamente

Ratgeber: Das leisten Diabetes-Medikamente

Ratgeber: Das leisten Diabetes-MedikamenteBei Diabetikern fehlt Insulin aus der Bauchspeicheldrüse, damit Zucker aus dem Blut aufgenommen werden kann. Das Insulin wirkt wie ein Schloss, das dem Zucker die Türe zu den Körperzellen öffnet und wenn es nicht vorhanden ist, verbleibt der Zucker im Blut und kann Organe und Gefäße schädigen. Verschiedene Medikamente sorgen bei einem Diabetiker nun dafür, dass der Zucker aus dem Blut abtransportiert werden kann und Schädigungen damit ausbleiben. Nicht jedes Medikament setzt dabei am gleichen Punkt an und so kann es sein, dass verschiedene Präparate ausprobiert werden müssen, bis der Arzt feststellen kann, welche Arznei die beste Wirkung erzielt und dabei den Patienten von unangenehmen Nebenwirkungen weitgehend verschont.

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Übersicht der Diabetes-Medikamente

Übersicht der Diabetes-MedikamenteVom Volksmund Zuckerkrankheit und von Medizinern Diabetes mellitus genannt, ist diese Krankheit zwar nicht heilbar, aber Patienten können inzwischen gut mit ihr leben. Unterschieden wird diese Krankheit in zwei verschiedene Typen. Beiden gemeinsam ist die Tatsache, dass der Körper Probleme damit hat, das Insulin richtig zu verarbeiten. Der Körper benötigt das Hormon Insulin, um den Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Für die Zellen ist der Zucker notwendig, aber wenn er in der Blutbahn verbleibt, kann er nicht nur die Gefäße schädigen, sondern auch die Organe. Der Name Zuckerkrankheit wurde dieser Krankheit verliehen, weil in der Urinprobe verstärkt Zucker nachgewiesen wird. Mit Süßigkeiten oder so hat diese Krankheit weniger zu tun. Ganz im Gegenteil, wer stark zuckerkrank ist, muss regelmäßig sein Blut kontrollieren und sich unter Umständen Insulin spritzen. Insulin ist verschreibungspflichtig und die Konzentration muss in regelmäßigen Abständen vom Arzt überprüft werden, um die Menge auf den Patienten einzustellen.

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Wie hoch sind die Kosten für Insulin?

Insulin

Kosten für Insulin?

Insulin ist ein Medikament, das für Diabetiker lebenswichtig ist. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nur das Insulin, das in Deutschland zugelassen ist. Den Krankenkassen wurde vom Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 18.5.2004 die Kostenübernahme für in Deutschland nicht zugelassenes Insulin untersagt.

Bei Insulin wird zwischen tierischem Insulin, gentechnischem bzw. semisynthetischem Human-Insulin und Insulin-Analoga bei der Herstellung unterschieden.

Bezüglich der Wirkzeit und Austauschbarkeit unterscheidet man Insulin in

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Kann man Insulin auch inhalieren?

Kann man Insulin auch inhalieren?Diabetes-Patienten haben es wahrlich nicht leicht und nicht jeder Mensch spritzt sich gerne Insulin. Doch ist gerade bei Menschen, die Diabetes haben, Insulin lebenswichtig. Damit diese Menschen von der Spritze befreit werden, wurde im Jahre 2006 in Europa und den USA Insulin zum Inhalieren als Medikament zugelassen. Die Insulininjektion wurde vor mehr als achtzig Jahren eingeführt und seit etwa fünf Jahren kann man das lebensnotwendige Hormon auch inhalieren. Versuche, Insulin als Tabletten herzustellen, sind nicht gelungen. Mit dem Insulinpulver gelang ein Durchbruch.

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Nebenwirkungen beim Insulin möglich?

Nebenwirkungen beim Insulin möglich?Für viele Diabetiker ist Insulin ein lebenswichtiges Medikament, denn nur so können sie ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren und ihre Krankheit langfristig eindämmen. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker im Blut abbaut und das bei Diabetikern nicht ausreichend im Körper vorhanden ist. Um dennoch den Blutzuckerspiegel zu senken, müssen Diabetiker Medikamente nehmen oder sich Insulinspritzen setzen. Allerdings gibt es viele Menschen, die an Diabetes erkrankt sind und trotzdem kein Insulin nehmen möchten, woran liegt das? Welche Nebenwirkungen hat das Insulin? Und sind diese ein Grund, auf es zu verzichten?

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Wie muss man Diabetes behandeln?

Wie muss man Diabetes behandeln?Wird bei einer Person Diabetes diagnostiziert, ist das erst einmal ein Schock, doch schon bald muss man sich Gedanken darüber machen, wie man den Diabetes behandelt. Dazu gehört eine Umstellung vieler Gewohnheiten, die diese Krankheit jetzt noch verschlimmern könnten. Doch das ist kein Grund zur Panik, denn Diabetes ist eine sehr häufige Krankheit und es gibt viele Menschen, die ohne Probleme mit ihr leben können. Das bedeutet auch, dass es immer Ansprechpartner mit ausreichenden Informationen gibt, falls man Fragen über die Behandlung von Diabetes hat.

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Hba1c Normalwerte im Blutzuckerspiegel

Bei Patienten mit der Erkrankung Diabetes wird alle drei Monate das HbA1c gemessen. Dieser Wert setzt sich durch die Abkürzung für Hämoglobin (Hb) und der genauen Typenbezeichnung des Hämoglobins (A) zusammen. Die 1 gibt lediglich an, dass jenes Hämoglobin auch mit dem Zucker verbunden ist. So kennzeichnet das „c“ jene Stelle des Hämoglobin an das der Zucker gebunden wurde. Durch diese Messung kann der durchschnittliche Blutzucker bzw. der Langzeitblutzucker beurteilt werden.
Die Messung erfolgt durch eine Blutabnahme beim Patienten. Dieses wird dann in Laboren untersucht. Je nach Labor können die Bestimmungsmethoden sehr unterschiedlich sein. Dauerhaft gute Blutzuckerwerte hat der Patient dann, wenn bei der Messung des Wertes der prozentuale Anteil des sogenannten Glykohämoglobins unter 6 % liegt. Die Referenzwerte für Nicht-Diabetiker liegen dabei zwischen 4-6 %. Bei einem HbA1c-Wert zwischen 6-8 % ist der Blutzuckerspiegel nicht optimal, liegt aber dennoch weitestgehend im Normbereich. Hingegen weisen Werte zwischen 8-10 % auf erhöhte Blutzuckerwerte hin. In diesem Fall besteht ein dringender Handlungsbedarf.
Grundsätzlich gilt, je stärker bzw. höher der Blutzuckerspiegel ist, umso mehr Hämoglobin kann sich so mit dem Zucker verbinden und umso höher fällt folglich auch der HbA1c-Wert aus. Aber auch die im Normbereich liegenden Werte können eine Diabeteserkrankung nicht völlig ausschließen. Deshalb sollte zur Diagnose einer Zuckerkrankheit auch in jedem Fall der Blutzucker direkt gemessen werden. Dies kann beispielsweise mit einem oralen Glukosetoleranztest geschehen.
Die Erhöhung der HbA1c-Werte kann allerdings auch durch andere Erkrankungen entstehen. Dazu zählt beispielsweise eine Niereninsuffizienz, eine Leberzirrhose oder eine Blutarmut. Auch bei der Einnahme von bestimmten Medikamenten, wie zum Beispiel bei Acetylsalizylsäure können sich die Werte erhöhen.

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Blutzuckermessgerät für die Kontrolle zu Hause

Normalerweise liegt der Blutzuckerspiegel eines Menschen zwischen 50 und 140 Milligramm pro Deziliter. Das Ziel einer Diabetestherapie liegt darin, diesen Werten möglichst nahezukommen. Nur wenn Diabetiker ihren Stoffwechsel kontrollieren, können sie ein aktives und weitestgehend unbeschwertes Leben erreichen. Zudem können hierdurch mögliche Spätfolgen vermieden werden. Mit der Blutzuckerselbstkontrolle können Diabetiker viele Dinge im Alltag alleine und selbst regeln. Durch eine Blutzuckerselbstkontrolle können schwerwiegende Stoffwechselentgleisungen schnell erkannt und behandelt werden. Zudem schafft diese Selbstkontrolle eine wichtige Grundlage für alle Therapien. Die Messergebnisse sollten dabei sehr genau dokumentiert werden. Ohne eine schriftliche Erfassung mit Zeitangaben ist diese Kontrolle sinnlos. Zudem sollten auch die jeweiligen Mahlzeiten sowie die körperlichen Betätigungen notiert werden. Aus diesen Aufzeichnungen kann der Diabetiker sowie auch der Arzt ersehen, wie die Anpassung der Blutzuckerwerte funktioniert und ob eventuell ein Handlungsbedarf besteht.
Für die Blutzuckerselbstkontrolle sind unterschiedliche elektrische Blutzuckermessgeräte erhältlich. Meist sind diese handlich und sehr schnell in der Messung. Zudem sind die Ergebnisse ausreichend genau, um die Erkrankung erfolgreich zu Hause behandeln zu können. Dabei liegt die Messgenauigkeit bei 10-15 % Abweichung von denen im Labor gemessenen Werten. Das Gerät sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden. So kann beispielsweise eine Parallelmessung bei einem Arzt sinnvoll sein. Für die Messung des Blutzuckers wird das Blut aus den Fingern gewonnen. Hierfür existiert eine sogenannte Stechhilfe. Sie verfügt über eine herausschnellende sehr spitze Lanzette, sodass ein Stich nur wenig Schmerzen verursacht. Vor der Messung sollten die Hände gewaschen werden, um einerseits eventuelle Reste von zuckerhaltigen Lebensmitteln zu entfernen und andererseits um die Durchblutung etwas zu fördern.

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Antidiabetika bei Diabetes Diagnose

Zur Therapie des Diabetes werden Medikamente in Form von Antidiabetika eingesetzt. Hierzu zählen unter Anderem das Insulin sowie auch verschiedene Tabletten, die als orale Antidiabetika bezeichnet werden. Hinzu kommen noch die sogenannten Inkretin-Analoga, die ähnlich wie das Insulin ebenfalls injiziert werden. Dabei spritzt sich der Betroffene das Insulin mithilfe eines Insulin-Pens oder einer Insulinpumpe in das Unterhautfettgewebe. Das exakte Therapieschema hängt dabei von der Form der Diabetes ab. Diabetiker mit dem Typ-1-Diabetes müssen direkt mit Insulin behandelt werden, da ihr Körper das Hormon Insulin nicht mehr produzieren kann. Diabetiker mit dem Typ-2-Diabetes können anfangs häufig mit Tabletten behandelt werden. Erst dann, wenn sich der Blutzuckerwert mit diesen Tabletten nicht mehr behandeln lässt, wird auch hier Insulin eingesetzt. Somit kommen orale Antidiabetika nur für Diabetiker des Types 2 infrage.
Oftmals werden Antidiabetika dann eingesetzt, wenn durch eine Ernährungsumstellung und eine vermehrte körperliche Betätigung keine Besserung eingetreten ist. Zu den Wirkstoffgruppen der oralen Antidiabetika zählen Acarbose, Metformin, Miglitol, Pioglitazon, Repaglinid sowie Sitagliptin. Je nach Wirkstoff greifen die oralen Antidiabetika in den Zuckerstoffwechsel ein. Allgemein wirken diese auf dreierlei Weise. Zum einen findet eine Stimulation der Insulinausstattung statt. Zum andern wird die Insulinresistenz in den Körperzellen vermindert. Die dritte Wirkungsweise besteht aus der Verzögerung der Glukoseaufnahme aus dem Darm. Diese bewirken einen niedrigen Blutzuckerspiegel direkt nach dem Essen. Eine Sonderstellung gehört dem Medikament Metformin. Dieses wirkt auf mehrere Arten, denn es verzögert nicht nur die Glukoseaufnahme aus dem Darm, sondern hemmt auch die Glukoneogenese. Des Weiteren wird die Glukoseaufnahme in den Muskelzellen erhöht und der Appetit verringert sich.

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Kann man Diabetes heilen?

Kann Diabetes geheilt werden? Diese Frage stellen sich viele Betroffene. In den letzten Jahren erkranken immer mehr Menschen an Diabetes. Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der das Hormon Insulin, welches von der Bauchspeicheldrüse produziert wird, die Hauptrolle spielt. Insulin bewirkt, dass der aufgenommene Zucker in die Zelle aufgenommen wird. Bei Diabetikern ist das Zusammenspiel zwischen Insulin und Blutzucker erheblich gestört. Unbehandelt kommt es sehr schnell zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Diese Erkrankung kann schon in jungen Jahren auftreten, verstärkt tritt diese jedoch im Alter auf. Die Symptome bestehen in der Regel aus starkem Durst, häufigem Harndrang, Müdigkeit und einer Infektanfälligkeit. Auch wenn zahlreiche Therapiemöglichkeiten existieren, eine Heilung ist dennoch nicht möglich.
Damit die Stoffwechselerkrankung heilbar wird, müssten zunächst einmal sämtliche Ursachen dieser Krankheit erforscht werden. Einige genetische Veranlagungen sind bisher immer noch nicht erforscht worden und eine Heilung ist daher nicht möglich. Mit einer ausgewogenen und gezielten Ernährung, ausreichender Bewegung und speziellen Medikamenten lässt sich zwar die Ursache nicht bekämpfen, allerdings können die Symptome minimiert werden, sodass ein fast normales Leben geführt werden kann. Oftmals sind Übergewicht sowie die falsche Ernährung und mangelnde Bewegung Gründe für Diabeteserkrankungen. Wer in diesem Fall das Körpergewicht reduziert, sich gesund ernährt und verschiedenen sportlichen Aktivitäten nachgeht, kann ggf. ein Leben ohne Medikamente und Insulin führen. Allerdings ist auch hier keine vollständige Heilung möglich. Diabetiker, die an dem Diabetes Typ 1 erkrankt sind, werden ihr Leben lang auf Insulin angewiesen sein. Auch hier kann mit der richtigen Dosierung der Medikamente sowie einer Ernährungsumstellung ein fast beschwerdefreies Leben geführt werden.

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Amputationen verursacht durch Diabetes?

Diabetiker leiden an einer Verschlechterung der Stoffwechselqualität. Bei einer langen Diabeteserkrankung kann ein zu hoher Blutzuckerspiegel die Blutgefäße im Körper beschädigen. Die Medizin geht davon aus, dass nach Ablauf von ungefähr 10 Jahren mit entsprechenden Folgeschäden gerechnet werden muss. Zu diesen Folgeschäden zählen unter anderem die Retinopathie (Schädigung der Blutgefäße im Auge), die Nephropathie (Schädigung der Blutgefäße der Nieren) sowie die Neuropathie. Insbesondere die diabetische Neuropathie kommt sehr häufig vor und ist eine eigenständige Erkrankung, die sich bei ungefähr 20-30 % der Diabetikern entwickelt. Zudem beinhaltet dieses Krankheitsbild den sogenannten diabetischen Fuß. Jeder 5.-10. leidet darunter. Die Folge dieser Erkrankung ist nicht selten eine entsprechende Amputation.

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Diabetische-Retinopathie

Diabetische Retinopathie

Diabetiker leiden im Allgemeinen unter Durchblutungsstörungen, die auf Dauer Blutgefäße verändern und zerstören können. Das betrifft auch die Augen. So ist die diabetische Retinopathie eine Erkrankung, die die Netzhaut des Auges betrifft. Die veränderten Blutgefäße in den Augen bzw. in der Netzhaut beeinträchtigen die Sehschärfe sowie auch die Sehfähigkeit. Hierdurch kann es zu einer Einschränkung des Gesichtsfeldes kommen und im schlimmsten Fall führt diese Erkrankung zur Erblindung.
Die Ursachen der diabetischen Retinopathie sind stark erhöhte Blutzuckerwerte, zu hoher Blutdruck sowie zu hohe Blutcholesterinwerte. Zudem kann aber auch eine hormonelle Umstellung, wie beispielsweise in der Pubertät oder bei einer Schwangerschaft zu einer Retinopathie führen. In der Medizin wird zwischen einer leichten und schweren Retinopathie unterschieden. Bei der leichten Retinopathie kommt es zu Durchblutungsstörungen sowie zu Gefäßausbuchtungen. Infolge dessen können Gefäße in der Netzhaut platzen und es kommt zu Blutungen. Auf diese Weise gelangen Eiweiße, Fette sowie Flüssigkeiten in die Netzhaut, die sich dort ablagern. Die Sehschärfe wird hierdurch erheblich beeinträchtigt. Das nächste Stadium wird auch als proliferative Retinopathie bezeichnet. Hierbei entstehen neue Blutgefäße, die allerdings bis in das innerste Auge hereinwachsen können. Da die Gefäßwände sehr dünn und brüchig sind, kann es bei einem plötzlichen Bluthochdruck dazu kommen, dass die Blutgefäße platzen und alsdann Blut in das innerste Auge dringt. Hierdurch verschlechtert sich das Sehvermögen und die Sehschärfe nimmt rapide ab. Sollten sich die Gefäße im innersten Auge vernarben, kann es zu Netzhautablösungen kommen. Dies führt zu einer Erblindung und im schlimmsten Fall muss der Betroffene mit dem Verlust des gesamten Auges rechnen.

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